

The Legend of Zelda: Dungeons of Infinity
Fan-Spiel im Stil von: The Legend of Zelda: A Link to the Past (1991) | Kategorie: Neuinterpretation
Autor: Justin Bohemier | Kurator: Modbadger
Fan-Spiel im Stil von: The Legend of Zelda: A Link to the Past (1991) | Kategorie: Neuinterpretation
Autor: Justin Bohemier | Kurator: Modbadger
The Legend of Zelda: Dungeons of Infinity ist ein ambitioniertes Fan-Projekt, dessen Entwicklung etwa vier Jahre in Anspruch nahm. Es handelt sich um ein vollständig eigenständiges Spiel, das die Mechanik des legendären A Link to the Past neu interpretiert und in ein dynamisches Rogue-lite verwandelt.
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Das Fan-Spiel ist in 1 Sprache lokalisiert
(Sie müssen nichts zusätzlich herunterladen, um in diesen Sprachen zu spielen)
Obwohl das Spiel auf bekannten Assets und Sprites aufbaut, wurden alle Schauplätze verändert, erweitert und werden prozedural generiert. Neue Raumtypen wurden hinzugefügt (z. B. Katakomben), und die Atmosphäre ist stellenweise deutlich düsterer als im Original: In den Dungeons kann man auf Blut, blutverschmierte Waffen und gefallene Charaktere stoßen.
Zu Beginn können Sie einen von 9 ungewöhnlichen Looks wählen — von Frog Link (der äußerst komisch aussieht und eine direkte Anspielung auf Frog aus Chrono Trigger ist) bis hin zu beispielsweise einem Affen-Link. Außerdem lässt sich der bevorstehende Run flexibel konfigurieren: Anzahl der Start- und Maximalleben, Stärke der Gegner, Ladenpreise, Kartenausblendung und vieles mehr. Darüber hinaus kann ein Startbonus gewählt werden: ein zusätzlicher Inventarplatz, 100 Rubine oder ein zusätzliches Leben.

Aussehen-Auswahl vor dem Run
Ziel ist es, sich durch 7 prozedural generierte Dungeonetagen zu kämpfen und den Hauptbösewicht namens Agony zu besiegen. Wie es sich für ein Roguelike gehört, bedeutet der Tod einen Neustart. Das Spiel zeichnet Run-Statistiken auf: wie oft man gewonnen, gestorben, Monster getötet hat und so weiter.
Die Bewegungen des Charakters fühlen sich sehr reaktionsschnell an — manchmal sogar besser als im Original. Ein Sprint-Button wurde hinzugefügt, der die Erkundungsdynamik grundlegend verändert und hilft, nicht nur Feinden, sondern auch den zahlreichen Fallen auf den Levels auszuweichen — was sehr willkommen ist, da Kämpfe maximale Konzentration erfordern. Die Bosse sind abwechslungsreich und stark, wirken jedoch niemals unfair.

Boss-Raum
Roguelike-Elemente umfassen ein striktes Inventarmanagement, bei dem Ausrüstung und Heilgegenstände dieselben Slots teilen (deren Anzahl durch Taschen erhöht werden kann), sowie ein System tückischer Flüche. Diese legen unangenehme Debuffs auf — etwa das Verstecken der Karte oder das Auszehren der Lebensenergie, bis eine Bedingung erfüllt ist, wie das Töten von 20 Gegnern oder das Öffnen einer bestimmten Anzahl von Truhen.
Während des Runs findet man auf den Etagen verstreute Läden mit einem breiten Sortiment: Verbrauchsgegenstände, zahlreiche Ringe mit passiven Effekten, Medaillons, Schilde, Tuniken, Bögen, Bumerangs, Schwerter mit einzigartigen Sprites und viele andere nützliche Dinge.

Laden mit großem Sortiment
Mitten im Run kann man auch eine große friedliche Lokation entdecken. Dieses Dorf bietet vollwertige, lange Questketten mit Gegenstandstausch, die viele Rubine und neue Schwerter einbringen. Außerdem kann man sich bei Mini-Spielen ablenken, darunter Schach und Arcade-Automaten. Das Spiel zeichnet sich insgesamt durch enorme Liebe zum Detail, eine Fülle von Geheimnissen und großartigen Humor aus. Erwähnenswert ist das Easter Egg mit dem Spieleentwickler, den „Nintendo ins Gefängnis gesteckt hat" (wir hoffen, das passiert nie wirklich).

Eines der Mini-Spiele
Zu den Schwächen zählt die Länge der Etagen: Die Dungeons (insbesondere die frühen Hyrule-Castle-Level) wirken zu groß und inhaltlich zu eintönig. Die Dorfquests können aufgrund ihrer festen Struktur bei Wiederholdurchläufen schnell langweilig werden — das Spiel würde deutlich von zufälligen NPCs oder einer vollwertigen Meta-Progression zwischen den Runs profitieren.
Insgesamt ist The Legend of Zelda: Dungeons of Infinity eine meisterhafte Mischung aus Roguelike-Gameplay und dem Geist des klassischen Zelda. Das Grundkonzept bleibt vertraut, doch die prozedurale Generierung von Räumen, Gegnern und Truhen sorgt für ein völlig neues Spielgefühl. Dies ist ein echtes Herzensprojekt, von einem Fan für Fans erschaffen. Es ist manchmal schwer zu glauben, dass Spiele dieser Qualität völlig kostenlos erscheinen — aber genau das ist hier der Fall. Sehr empfehlenswert, auch wenn man die Serie nicht kennt.